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Gründung und Chronik der Schalmeienkapelle Rohne .V.

Die Gründung:

Schon vor 1933 wurde in der Gemeinde Rohne musiziert. Damals aber noch der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr der bis zu Kriegsbeginn musizierte dann aber von den Nazis verboten wurde. Erste 1950 wurde dieser wieder zurück ins Leben gerufen und bestand dann noch bis ca. 1966. Der Leiter damals war Otto Lehmann welcher auch im Jahr 1964 die Schalmeienkapelle Rohne gründete.

Die damaligen Gründungsmitglieder waren:

Otto Lehmann, Horst Hein, Richard Kurjo und Erich Lehnik.

Im Jahr 1965 kamen Max Lehnik und Heinrich Kreisel dazu. Der damalige Übungsleiter war Otto Lehmann und der erste öffentliche Auftritt in dieser Formation war die Einweihung der Bushaltestelle im Ort.

Die Chronik:

Leider gibt es keine schriftlichen Nachweise aus den Gründerjahren und wir berufen uns hier auf die Aussagen der Mitbegründer Horst Hein und Heinrich Kreisel.

Aus Urlaubserinnerungen, so die Überlieferungen, wurde die Idee geboren eine Schalmeienkapelle zu gründen. Es wurden Gelder beim Kreis beantragt und die benötigten Instrumente wurden mit dem Motorrad geholt. Die ersten Übungsstunden fanden in der heimischen Stube bei Familie Lehmann statt. Auch so manches harte Wort vom Übungsleiter flog durch den Raum aber die jungen Musiker nahmen sich dieser Kritik an und verbesserten sich stetig. Die ersten gespielten Lieder waren hauptsächlich Marschmusik und auch selbst komponierte Titel. Es folgten viele Auftritte zu den Höhepunkten im Sozialistischen Leben wie beispielsweise der 1.Mai oder auch der 7.Oktober. Diese Auftritte waren natürlich Pflicht für alle damaligen Musikformationen im Kreisgebiet. Aber auch zu Gemeindefesten und Geburtstagen wurde die Musik der Schalmeien gerne gehört.

Wie in den meisten Vereinen war es auch bei der Schalmeienkapelle ein kommen und gehen der Mitglieder. Seit Bestehen der Kapelle haben insgesamt 59 Musiker Freude an dieser Art der Musik gefunden.

Nach der Wende und dem Fall der Mauer wurde es schwierig für die Formation. Vieles war absolutes Neuland und auch die wirtschaftliche Lage zwang so einige Mitglieder die Heimat gen alte Bundesländer zu verlassen. So wurde auch unsere Kapelle nicht verschont und die Mitgliederzahl sank. Auch musste jetzt ein Verein gegründet werden und eine Satzung musste her. Keiner hatte mit kannte sich mit diesem "Papierkrieg" aus doch Horst Hein und Klaus-Dieter Graul trafen die Entscheidung diesen schweren Weg in Angriff zu nehmen, mit Erfolg wie man heute sagen kann. Der Verein "Schalmeienkapelle Rohne e.V." wurde gegründet, die Satzung geschrieben und natürlich wurde auch weiter fleißig Musik gemacht.

Denn im Jahr 1992 knüpfte man einen neuen Kontakt zu einer Schalmeienkapelle aus den alten Bundesländern, die Hühlenhopfer aus Berghühlen bei Ulm. Diese Bekanntschaft die mittlerweile seit über 20 Jahren bestand hat ist zu einer Freundschaft geworden und hat unseren musikalischen Werdegang maßgeblich beeinflusst. Denn diese Formation unter der Leitung von Hans Löscher spielte nicht Marschmusik sondern Schlager und auch Rockmusik. Diese Noten wurden uns zur Verfügung gestellt und wir fingen an diese Stücke einzustudieren.

Einen weiteren Umbruch gab es dann Ende der 2000er. Ein Schlagzeug wurde angeschafft und damit der Stil nochmals in eine moderne Richtung gedreht. Jetzt war noch mehr Pep in der Musik und die Möglichkeiten an verschiedenen Musikstilen sich zu probieren wuchs erheblich.

Nachdem aber im Jahr 2014 der Leiter und Notenschreiber der Hühlenhopfer Kapelle verstarb stand auch bei uns die Frage im Raum wie wir musikalisch weiter kommen sollten. Roland Lysk, musikalischer Leiter der Schalmeienkapelle Rohne, fing nun an selber Stücke zu schreiben.

Bis heute sind wir dieser Art der Schalmeienmusik treu geblieben und finden auch über unser Kirschspiel hinaus großen Anklang.

Die Leiter der Schalmeienkapelle in chronologischer Reihenfolge:

 
Otto Lehmann 1964 - 1977
Heinrich Kreisel 1978 - 1988
Horst Hein 1989 - 1999
Klaus-Dieter Graul 2000 - 

Übungsleiter:

Roland Lysk 2000 -